Ort: Unterwegs sammelte die „Meldestelle Glück“ im Herbst 2025 Glücksgefühle und Wünsche für die Zukunft:
September bis November 2025
Wir von der WandelBar Wald sind gwundrig:
Was macht dich glücklich in Wald?
Was ist dir wichtig, damit du auch in Zukunft in Wald glücklich sein kannst?
Wir hören dir aufmerksam zu und machen deine Aussagen sichtbar. Ende Jahr legen wir ein Konzentrat der Meldungen dem Gemeinderat vor.
Waldwärts zum Glück – Stimmen zum Wandel
«Vor 20 Jahren bin ich vom Kongo nach Wald gezogen und erlebe die Walder:innen als sehr spontan, nett und freundlich. Ich fühle mich im Café International sehr wohl und arbeite gerne in meinem Garten.
Ich wünsche mehr Fussballplätze im Dorf für kleine Kinder.»
Meldestelle Glück: Veronique Ngbandor
«Wir leben ein gutes Nebeneinander in Wald. Dass dies mehr zu einem Miteinander wird, das wünsche ich mir.
Für Wald wünsche ich mir eine Drehscheibe, einen Ort, an dem alle Anliegen vorgebracht, alle Fragen gestellt und alle Wünsche geäussert werden können. Einen Begegnungsort, der auch der Vernetzung dient: für Menschen mit Migrationshintergrund, für ältere Leute, für kulturell Interessierte, für Wanderer, für Eltern, für neu Zugezogene, für alle. So zentral wie dieser Raum, das Schwertlokal.»
Meldestelle Glück: Marta Friedrich
«Wald ist eine eigene Welt. Mit den Zufahrtswegen vom Grundtal, Laupen und dem Tösstal. Dank der industriellen Vergangenheit ist hier viel Offenheit vorhanden.
Ein Marschhalt: Wie soll Wald in Zukunft aussehen? Was geschieht, wenn Wald einmal nicht mehr wächst? Die Menschen müssen im Mittelpunkt stehen.»
Meldestelle Glück: Beat Diggelmann
«Wir haben es gar nicht so schlecht gemacht, verschiedene Welten zusammenzubringen: das ländliche Milieu und die Textilindustrie, das Fremde anzunehmen und voneinander zu profitieren, dank Anpassung und Toleranz.
Zonen für preiswertes Wohnen, damit Familien auch in Zukunft in Wald wohnen können. Günstig bauen: unser Baugewerbe kann das.»
Meldestelle Glück: Chrigel Sprecher
«Wie mich die Sozialabteilung Wald bei der Überbrückung bis zu meiner Pensionierung begleitet hat, finde ich grossartig!
Zwei Dinge sind mir wichtig: Zum einen die Vernetzung zwischen Behörden, den Besitzern von Ladenlokalen und den Detailhändlern – für ein gemeinsames Konzept, für günstige Geschäftsmieten und für zukunftsfähige Lösungen.
Zum anderen könnten mehrere Detaillist:innen ein Ladenlokal miteinander teilen. Das ergäbe für die Einzelnen günstigere Mieten. Ich bin bereit da mitzudenken.»
Meldestelle Glück: Ruth Surer
«Seit 13 Jahren betreibe ich die „Blumenbinderei“ in Wald. Zu mir kommen Kunden bei Geburten, Geburtstagen und Todesfällen; mit Glück und Leid.
Ein durchmischtes Angebot an der Bahnhofstrasse ist wichtig, ebenso die Anbindung des alten Dorfplatzes beim ehemaligen Zollhaus.»
Meldestelle Glück: Yvonne Zauner
«Es war ein kalter, sonniger Wintertag mit viel Schnee, als wir uns entschieden, von Zürich nach Wald zu ziehen. „Hier gehen wir wohnen“, sagten Wim und ich.
Ich wünsche mir, dass alle Bewohner und Bewohnerinnen auf kommunaler Ebene abstimmen dürfen.»
Meldestelle Glück: Sylvia van Moorsel
«Ich finde Wald einen tollen Ort zum Wohnen und die Signalisation der Velowege hat mich sehr gefreut.
Weniger Verkehrslärm, z.B. an der Sanistrasse, das würde mich glücklich machen. Mit Tempo 30 wäre das möglich.»
Meldestelle Glück: Gina Brinkworth
«Mir gefällt die breite Akzeptanz von Menschen und Ansichten. Das ermöglicht Freiräume.
Ich wünsche mir von der Gemeinde ein offenes Ohr und „Gwunder“ für neue Ideen, die von der Bevölkerung kommen.»
Meldestelle Glück: Manuela Stauffacher
«1986 haben wir, jung und voller Tatendrang, die Talegg-Metzg übernommen. Unsere Vorgänger, Kari und Berti Hotz, haben uns ein wunderbares Ankommen ermöglicht. Aus einem ersten Kennenlernen ist eine Familie geworden.
Wer in Wald ankommt, soll sehen: Das das Dorf lebt. Es soll kein Museum sein.»
Meldestelle Glück: Roland und Pia Dähler
«Wald ist mehr als ein Dorf; eine Stadt, ohne wirklich eine Stadt zu sein. Ich kann alles zu Fuss erledigen.
Es ist wichtig, dass man als Mitbürger etwas bewirken kann und das auch erlebt. Das ist direkte Demokratie.»
Meldestelle Glück: Mike Koppitz
«Die Landschaft rund um Wald prägte mich schon als Kind. Ich bin in der Amslen aufgewachsen. Den langen Schulweg, zusammen mit anderen Kindern, habe ich als grossen Freiraum erlebt.
Als Grossmutter möchte ich meinen Enkel:innen etwas von diesem Freiraum ermöglichen. Handys und andere Medien nehmen sie viel zu stark in Beschlag.»
Meldestelle Glück: Katharina Bühler
«Heute habe ich meine Lehrabschlussprüfung bestanden. Das ist ein glücklicher Tag für mich.
Für die Zukunft wünsche ich mir eine autofreie Bahnhofstrasse. Es ist so ein wichtiger Begegnungsort, auch für mich.»
Meldestelle Glück: Jim und Isabel Keller
«Ich habe schnell Anschluss gefunden im Dorf und in der Nachbarschaft. Ein grosses Glück ist, dass ich in Wald Arbeit gefunden habe.
Wichtig ist das Zusammenbringen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und das Fördern der Bereitschaft, sich in der Gemeinde zu engagieren. Wir müssen dem respektvollen Umgang untereinander wieder mehr Gewicht geben.»
Meldestelle Glück: Katrin Kuchen
«Es ist ein grosse Glück, dass ich in der Schweiz geboren bin; und an einem so schönen Ort im Jonatal wohne, mit einer wunderbaren Nachbarschaft.
Ich wünsche mir ein Mitfahrerbänkli. Das gäbe bestimmt auch schöne Begegnungen. So liesse sich dem Glück etwas nachhelfen.»
Meldestelle Glück: Yvonne Oplatka
«Ich bin nicht freiwillig hier, sondern weil in meinem Land Krieg herrscht. Wald ist in diesen Jahren zu einer Art Heimat geworden. Das ist besonders wichtig.
Ich wünsche mir, hier arbeiten und Verantwortung für mein Leben übernehmen zu können, nicht abhängig zu sein.»
Meldestelle Glück: Dimitri Podgornii
«Auf meiner Morgenrunde mit meinem Hund durchs Dorf finde ich Orte und Plätzchen, die ich mega schön finde.
Ich wünsche mir mehr Kontrolle und Sicherheit, auch wenn das jetzt vielleicht seltsam klingt; einen Polizeiposten in Wald.»
Meldestelle Glück: Liliane Sutter
«Nach der Pension bin ich zurück nach Wald gezogen. Hier wird das Vereinsleben gepflegt und gehegt.
Als Fussgängerin fühle ich mich auf der Bahnhofstrasse unsicher. Als erstes müsste man all die Falschparkierer büssen.»
Meldestelle Glück: Gundula Vettiger
«Mir gefällt Wald mit seinen Häusern und Siedlungen, auch der kreativ umgenutzten Industriebauten. Wie nah alles ist! Und all die Begegnungen.
Was ich mir wünsche: Einen beleuchteten Spazierweg für die dunkelsten Wochen des Jahres, wo man sich begegnet.»
Meldestelle Glück: Gianni Pedrozzini
«Der Neuzuzügerabend hat mich aus den Socken gehauen! Wald ist etwas Besonderes für mich.
Integration ernst nehmen: Geflüchtete Menschen, die in Wald leben, erhalten eine Gotte oder einen Götti, vermittelt durch die Gemeinde.»
Meldestelle Glück: Doris Ortner
«Respekt – auch über Generationen hinweg – wird in Wald gelebt. Ich fühle mich wohl im Dorf und gut aufgehoben, brauche keine Angst zu haben.
Wenn wir uns gemeinsam auf eine positive und interessierte Art und Weise vernetzen und austauschen, dann bekommt Glück viel Raum. Und so finden Vorurteile, Neid und Dummheit keinen Platz.»
Meldestelle Glück: Maya Hauser
«In Wald konnte ich schnell ein soziales Netzwerk aufbauen.
Ich wünsche mir mehr Sicherheit und geordnete Verhältnisse am Bahnhof.»
Meldestelle Glück: Axel Berger
«Mir gefällt die grosse Vielfalt an Menschen, das lebendige Dorf mit Läden, Restaurants, Cafés; mir gefällt, wie man in Wald zu Fuss unterwegs ist.
Ich wünsche mir eine durchmischte Sekundarschule ohne Leistungsstufen.»
Meldestelle Glück: Isabelle Erni
«Mir gibt es ein gutes Gefühl, Teil einer Dorfgemeinschaft zu sein.
Ich wünsche mir, dass es an der Bahnhofstrasse, die einen Mittelpunkt in unserer Gemeinde darstellt, mehr Orte der Begegnung gibt.»
Meldestelle Glück: Katrin Hänsli
«Ich lerne Deutsch und bereite mich auf die Prüfung im Niveau A2 vor“, sagt Rafaela Serrano. „Das kann ich in Wald tun. Ich fühle mich in meiner Integration sehr gut begleitet.“
„Ich stehe mit Menschen in der ganzen Welt online in Kontakt“, sagt Joan Serrano. „Hier in Wald liebe ich den Ausgleich, die Ruhe, die Natur.“
„Cordoba, wo ich herkomme, ist eine grosse Stadt, laut, hektisch, stinkend“, sagt Rafaela Serrano. „Hier geniesse ich die Wälder.
„Wir würden eine direkte Bahnverbindung nach Zürich begrüssen, ohne Umsteigen in Rüti.»
Meldestelle Glück: Rafael Blancas, Rafaela Serrano, Juan Serrano
«Die Natur, die Wildnis, das ist mir wichtig in Wald. Da tanke ich für den Alltag auf. Und hoffe, dass diese Wildnis noch etwas wild bleibt.
Bauchweh macht mir der zunehmende Druck, durch die wachsende Bevölkerung und die Massen von Ausflügler, die an schönen Wochenenden zu uns aufs Land kommen. Wie sieht ein sanfter Wochendtourismus aus? Was muss die Gemeinde dafür in die Wege leiten?»
Mdeldestelle Glück: Christian Herter
«Ich geniesse die schöne Aussicht über dem Nebelmeer und die diversen kulturellen Angebote für Freizeit und Kultur.
In Wald sollte mehr mit natürlichen Materialien gebaut werden. Und die Biodiversität muss im Siedlungsraum einen höheren Stellenwert bekommen.»
Meldestelle Glück: Marco Ramaioli
«Die Entwicklung des Bleiche Areals finde ich sehr schön. Ich schätze die Sorgfalt in der Architektur sowie die vielen Initiativen und Aktivitäten von Andreas Honegger und all den Menschen, die durch ihn nach Wald gekommen sind.
Ich wünsche mir, dass wir der gegenseitigen Rücksichtnahme und dem Respekt voreinander Sorge tragen.»
Meldestelle Glück: Elisabeth Gubelmann
«Uns macht die Natur und das Miteinander in Wald glücklich.
Das Dorf begrünen, das ist uns ein Anliegen. Und dass der Bahnhof sicherer wäre, für alle.»
Meldestelle Glück: Sandy und Dani Hiltebrand
«Wald ist enorm praktisch: Bahn und Bus, Ärzte, Läden, die Post, die Bibliothek. Alles elementare Dinge für mich und alles ganz nahe.»
Meldestelle Glück: Ursula Schweizer
«Kinder geniessen viel Freiheit in Wald, sind mit dem Velo unterwegs, geniessen Natur, Bäche, die Badi
Ich wünsche mir, dass die Gemeinde den gemeinnützigen Wohnungsbau fördert und damit schöne Architektur und günstiges Wohnen.»
Meldestelle Glück: Daniela Baumberger
«Schön, dass wir in Wald einfach an eine Veranstaltung gehen können und dort immer jemanden treffen, den wir kennen.
Eine Piazza fehlt, mit etwas urbanem Flair. Wir trauern dem „Bahnhöfli“ nach – mit seiner schönen Gartenwirtschaft unter den Platanen.»
Meldestelle Glück: Cornelia und Andreas Flammann
«Wir schätzen die vielen bodenständigen Leute in Wald, die einem mit Wertschätzung begegnen; und die gute Grundversorgung, auch mit Wasser und mit Strom aus dem eigenen Elektrizitätswerk.
Für die Zukunft ist wichtig, dass wir die Zuzüger:innen gut integrieren, quer durch alle Schichten und Alter.»
Meldestelle Glück: Christine Böhler und Myrtha Wälle
«Ich kann sein, wie ich will, sagen, was ich meine – im Dorf und auch im Fussballclub.
Lieber die Migros im Dorf, wo sie jetzt ist, als ein anonymes Einkaufszentrum mit Tiefgarage am Bahnhof.»
Meldestelle Glück: Wim van Moorsel
«Vor zehn Jahren von Luzern nach Wald gekommen. Jetzt sind wir hier zuhause. Wald hat alles, was wir zum Leben brauchen. Wir können hier alles einkaufen, was wir brauchen. Wir mögen nicht mehr nach Zürich gehen.
Wichtig für die Zukunft sind die guten Zugsverbindungen, auch abends, auch von und nach Winterthur. Wichtig sind ebenfalls Begegnungsorte, die am Abend offen sind.»
Meldestelle Glück: Klara Schmalz und Simon Scheu
«Ich bin ein Landei und vor 18 Jahren nach Wald gekommen. In der Stadt könnte ich nie wohnen. Im Hömel, direkt am Waldrand, bin ich glücklich.»
Meldestelle Glück: Stefan Hess
«In Wald sind wir Stadt und Land und haben eine gute Kultur.
Mehr Velos und weniger Autos.»
Meldestelle Glück: Markus Gwerder
«Das aktive Vereinsleben und die gute Zusammenarbeit unter den Vereinen schätzen wir.
Wir wünschen uns einen geeigneten Saal mit genügend Kapazität, einer geeigneten Küche und Bühne und Parkplätzen.»
Meldestelle Glück: Andrea Schaufelberger und Monika Städelin
«Wald hat einen Kern mit Charakter, einigermassen bezahlbaren Wohnraum und eine befahrbare Bahnhofstrasse, wo ich leicht schwere Sachen einkaufen kann.
Es ist schön, dass alle auf der Bahnhofstrasse Platz haben, zu Fuss, per Velo oder Auto. Das funktioniert und ist einmalig.»
Meldestelle Glück: Carmen Scheck, Brigitte Dähler und Jea Schürch
«Ich bin glücklich in meinem Zuhause, im schönsten Haus von Wald, im Raad.
Die Bahnhofstrasse mit lokalen Angeboten bereichern, das ist mein Wunsch. Z.B. die Freizeitwerkstatt aus dem Keller holen und ins Schwertlokal zügeln.»
Meldestelle Glück: Meret Rudolf
«Per Zufall bin ich hierhergekommen und habe schnell Anschluss gefunden. Die Leute in Wald sind sehr offen.
Ich wünsche mir, dass alles so bleibt wie es ist. Auch dass die Bahnhofstrasse attraktiv bleibt. Pop up Geschäfte im Ladenlokal Schwert wäre cool. Oder ein Co-working Space.»
Meldestelle Gück: Mathias Riggenbach
«Ich bin viel im digitalen Raum unterwegs, da macht es mich glücklich, am Abend nach Hause zu kommen, in die Chrinne, wo ich und meine Familie verwurzelt sind. Das ist high touch für mich.
Es ist wichtig, dass die Gemeinde für Veranstaltungen Raum schafft, im weitesten Sinn, wo sich die Bewohner:innen von Wald treffen können, über ihren eigenen Kreis hinaus; wie z.B. der Neujahrsapéro mit den Silvesterchläusen. Das stiftet Identität.»
Meldestelle Glück: Lukas Karrer
«Ich spürte als Zugezogene sofort ein schönes Zugehörigkeitsgefühl. Wahrscheinlich wegen dem guten Mix unterschiedlicher Menschen, die hier wohnen.
Das Flair der Bahnhofstrasse gefällt mir sehr. Man soll sie lebendig halten und attraktiv gestalten.»
Ich wünsche mehr Fussballplätze im Dorf für kleine Kinder.»
Für Wald wünsche ich mir eine Drehscheibe, einen Ort, an dem alle Anliegen vorgebracht, alle Fragen gestellt und alle Wünsche geäussert werden können. Einen Begegnungsort, der auch der Vernetzung dient: für Menschen mit Migrationshintergrund, für ältere Leute, für kulturell Interessierte, für Wanderer, für Eltern, für neu Zugezogene, für alle. So zentral wie dieser Raum, das Schwertlokal.»
Ein Marschhalt: Wie soll Wald in Zukunft aussehen? Was geschieht, wenn Wald einmal nicht mehr wächst? Die Menschen müssen im Mittelpunkt stehen.»
Zonen für preiswertes Wohnen, damit Familien auch in Zukunft in Wald wohnen können. Günstig bauen: unser Baugewerbe kann das.»
Zwei Dinge sind mir wichtig: Zum einen die Vernetzung zwischen Behörden, den Besitzern von Ladenlokalen und den Detailhändlern – für ein gemeinsames Konzept, für günstige Geschäftsmieten und für zukunftsfähige Lösungen.
Zum anderen könnten mehrere Detaillist:innen ein Ladenlokal miteinander teilen. Das ergäbe für die Einzelnen günstigere Mieten. Ich bin bereit da mitzudenken.»
Ein durchmischtes Angebot an der Bahnhofstrasse ist wichtig, ebenso die Anbindung des alten Dorfplatzes beim ehemaligen Zollhaus.»
Ich wünsche mir, dass alle Bewohner und Bewohnerinnen auf kommunaler Ebene abstimmen dürfen.»
Weniger Verkehrslärm, z.B. an der Sanistrasse, das würde mich glücklich machen. Mit Tempo 30 wäre das möglich.»
Ich wünsche mir von der Gemeinde ein offenes Ohr und „Gwunder“ für neue Ideen, die von der Bevölkerung kommen.»
Wer in Wald ankommt, soll sehen: Das das Dorf lebt. Es soll kein Museum sein.»
Es ist wichtig, dass man als Mitbürger etwas bewirken kann und das auch erlebt. Das ist direkte Demokratie.»
Als Grossmutter möchte ich meinen Enkel:innen etwas von diesem Freiraum ermöglichen. Handys und andere Medien nehmen sie viel zu stark in Beschlag.»
Für die Zukunft wünsche ich mir eine autofreie Bahnhofstrasse. Es ist so ein wichtiger Begegnungsort, auch für mich.»
Wichtig ist das Zusammenbringen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen und das Fördern der Bereitschaft, sich in der Gemeinde zu engagieren. Wir müssen dem respektvollen Umgang untereinander wieder mehr Gewicht geben.»
Ich wünsche mir ein Mitfahrerbänkli. Das gäbe bestimmt auch schöne Begegnungen. So liesse sich dem Glück etwas nachhelfen.»
Ich wünsche mir, hier arbeiten und Verantwortung für mein Leben übernehmen zu können, nicht abhängig zu sein.»
Ich wünsche mir mehr Kontrolle und Sicherheit, auch wenn das jetzt vielleicht seltsam klingt; einen Polizeiposten in Wald.»
Als Fussgängerin fühle ich mich auf der Bahnhofstrasse unsicher. Als erstes müsste man all die Falschparkierer büssen.»
Was ich mir wünsche: Einen beleuchteten Spazierweg für die dunkelsten Wochen des Jahres, wo man sich begegnet.»
Integration ernst nehmen: Geflüchtete Menschen, die in Wald leben, erhalten eine Gotte oder einen Götti, vermittelt durch die Gemeinde.»
Wenn wir uns gemeinsam auf eine positive und interessierte Art und Weise vernetzen und austauschen, dann bekommt Glück viel Raum. Und so finden Vorurteile, Neid und Dummheit keinen Platz.»
Ich wünsche mir mehr Sicherheit und geordnete Verhältnisse am Bahnhof.»
Ich wünsche mir eine durchmischte Sekundarschule ohne Leistungsstufen.»
Ich wünsche mir, dass es an der Bahnhofstrasse, die einen Mittelpunkt in unserer Gemeinde darstellt, mehr Orte der Begegnung gibt.»
„Ich stehe mit Menschen in der ganzen Welt online in Kontakt“, sagt Joan Serrano. „Hier in Wald liebe ich den Ausgleich, die Ruhe, die Natur.“
„Cordoba, wo ich herkomme, ist eine grosse Stadt, laut, hektisch, stinkend“, sagt Rafaela Serrano. „Hier geniesse ich die Wälder.
„Wir würden eine direkte Bahnverbindung nach Zürich begrüssen, ohne Umsteigen in Rüti.»
Bauchweh macht mir der zunehmende Druck, durch die wachsende Bevölkerung und die Massen von Ausflügler, die an schönen Wochenenden zu uns aufs Land kommen. Wie sieht ein sanfter Wochendtourismus aus? Was muss die Gemeinde dafür in die Wege leiten?»
In Wald sollte mehr mit natürlichen Materialien gebaut werden. Und die Biodiversität muss im Siedlungsraum einen höheren Stellenwert bekommen.»
Ich wünsche mir, dass wir der gegenseitigen Rücksichtnahme und dem Respekt voreinander Sorge tragen.»
Das Dorf begrünen, das ist uns ein Anliegen. Und dass der Bahnhof sicherer wäre, für alle.»
Ich wünsche mir, dass die Gemeinde den gemeinnützigen Wohnungsbau fördert und damit schöne Architektur und günstiges Wohnen.»
Eine Piazza fehlt, mit etwas urbanem Flair. Wir trauern dem „Bahnhöfli“ nach – mit seiner schönen Gartenwirtschaft unter den Platanen.»
Für die Zukunft ist wichtig, dass wir die Zuzüger:innen gut integrieren, quer durch alle Schichten und Alter.»
Lieber die Migros im Dorf, wo sie jetzt ist, als ein anonymes Einkaufszentrum mit Tiefgarage am Bahnhof.»
Wichtig für die Zukunft sind die guten Zugsverbindungen, auch abends, auch von und nach Winterthur. Wichtig sind ebenfalls Begegnungsorte, die am Abend offen sind.»
Mehr Velos und weniger Autos.»
Wir wünschen uns einen geeigneten Saal mit genügend Kapazität, einer geeigneten Küche und Bühne und Parkplätzen.»
Es ist schön, dass alle auf der Bahnhofstrasse Platz haben, zu Fuss, per Velo oder Auto. Das funktioniert und ist einmalig.»
Die Bahnhofstrasse mit lokalen Angeboten bereichern, das ist mein Wunsch. Z.B. die Freizeitwerkstatt aus dem Keller holen und ins Schwertlokal zügeln.»
Ich wünsche mir, dass alles so bleibt wie es ist. Auch dass die Bahnhofstrasse attraktiv bleibt. Pop up Geschäfte im Ladenlokal Schwert wäre cool. Oder ein Co-working Space.»
Es ist wichtig, dass die Gemeinde für Veranstaltungen Raum schafft, im weitesten Sinn, wo sich die Bewohner:innen von Wald treffen können, über ihren eigenen Kreis hinaus; wie z.B. der Neujahrsapéro mit den Silvesterchläusen. Das stiftet Identität.»
Das Flair der Bahnhofstrasse gefällt mir sehr. Man soll sie lebendig halten und attraktiv gestalten.»