September bis November 2025
Ort: Unterwegs sammelte die „Meldestelle Glück“ im Herbst 2025 Glücksgefühle und Wünsche für die Zukunft:
Am Kinderfestival, zum Feierabendbier bei den Betrieben Holzbau Mettlen und Elektro Honegger, beim Steiner-Beck und am Brunnen in Oberlaupen. Als „Glückstaxi“ war die „Meldestelle Glück“ abends unterwegs zwischen dem Bahnhof Rüti und Wald. Sie machte Station im Quartier Speerstrasse, beim Denner, bei der Migrol-Tankstelle, in der Wabe, zum Kebab Talk im Imbiss Wald sowie auf Bestellung zu Hause bei dir. Fotos unten in der Galerie und danach alle Zitate, die wir eingesammelt haben.
Ich wünsche mir eine zentral gelegene Freizeitwerkstatt, welche betreut wird und allen offen steht. Ein inspirierender Ort, der vielseitig eingerichtet ist und zur Kreativität und zum Mitwirken anregt. Einen soziokulturellen Begegnungsort.»
Mein Wunsch: Mehr Tal als Hang. Ich wohne am Hang und das ist streng.»
Ich wünsche mir einen Ort, an dem Austausch stattfindet. An guten Ideen fehlt es nicht, und ich bin voller Energie – nur ein wenig scheu. Wo finde ich diesen Ort in Wald?»
Ich wünsche mir eine Bahnhofstrasse mit mehr als Imbissbuden.»
Noch glücklicher wäre ich, wenn es mehr kulturelle Angebote gäbe.»
In Wald fehlt eine Planung für den nötigen Schulraum bei der wachsenden Bevölkerung. Und die Verkehrssituation im Dorf wird jedes Jahr schlimmer.»
Ich wünsche mir weniger „spezielle“ Menschen, wo man nicht weiss, was sie im Sinn haben.»
Um uns noch glücklicher zu machen, bräuchten wir: einen Kinderarzt, der neue Kinder aufnimmt. Und eine Kinderspielanlage, in der Kinder im Winter drinnen spielen können.»
Im Alter wünsche ich mir einen Lidl in der Nähe oder einen Aldi, damit ich nicht weit gehen muss.»
Es muss eine gute Lösung für die Menschen am Bahnhof gefunden werden.»
Für mich ist wichtig, dass Wald attraktiv bleibt, dass es ein vielfältiges Angebot an Läden und Vereinen gibt, und dass die Kirche im Dorf bleibt. Kummer macht mir der gesellschaftliche Wandel, der zunehmende Egoismus. Immer mehr wird unverbindlich.»
Was mich beschäftigt sind die Working Poor, all diejenigen, die trotz regelmässiger Arbeit unter der Armutsgrenze leben.»
Zur Bahnhofstrasse müssen wir Sorge tragen und Lädeli unterstützen!»
Ich bin offen für das, was sich die Jungen für die Zukunft wünschen.»
Ich wünsche mir mehr Frauen und jüngere Mitglieder im Gemeinderat!»
Es ist schön, dass Wald wächst. Aber Schulen, Sportanlagen, Verkehrsführung ect. müssen gleichzeitig mitwachsen.»
Wir wünschen uns Räume, die wir einfach mieten können, oder umsonst benutzen. Wir können sie auch teilen. Klar braucht es Regeln, aber nicht so streng wie bei der Schule. Etwas Lärm gibt es halt und länger als bis um 22 Uhr muss man auch bleiben können. Eigentlich brauchen wir gar nicht viel: ein Dach, Sitzgelegenheiten, Licht.»
Ich wünsche mir eine verkehrsberuhigte Begegnungszone in Oberlaupen.»
Ich hoffe, dass der Pumptrack und die Anlage im Güterschuppen bald gebaut sind.»
Die Szenerie auf dem Bahnhof ist nicht gerade willkommen-heissend. Bis zur Umsetzung der Neubauten auf dem Bahnhofareal braucht es eine gute Zwischenlösung (Begegnungsort, Spielplatz etc.)»
Ich bin im Skiclub und bin froh, gibt es noch viele andere Vereine, wo sich Junge engagieren können. Wald darf nicht zur Schlafstadt werden.»
Ich wünsche mir, dass die Reha-Klinik endlich den geplanten Neubau realisieren kann!»
Können wir auch ohne Wachstum glücklich sein?»
Ein Kino vermisse ich hier.»
Mir fehlen bessere Zug- und Busverbindungen. Ärgerlich und unbefriedigend ist z.B. der Anschluss vom Postauto Richtung Hittenberg, wenn man mit dem Zug kommt. Dieses fährt ein paar Minuten vorher ab. Warum?»
… und die Läden in Wald länger offen hätten.»
Es ist mir wichtig, dass die Schule als Arbeitsplatz attraktiv ist, damit Lehrpersonen auch im Ried unterrichten.»
Morgens und abends hat es je während einer Stunde sehr viel Verkehr. Aber die Lärmschutzwände nützen. Der Verkehr in den Quartierstrassen, auch hier an der Speerstrasse, ist gefährlich. Ich wünsche mir Tempo-30-Zonen und eine sichtbare Polizei.»
Bezahlbarer Wohnraum wird auch in Wald knapper. Wohnhäuser mit günstigen Wohnungen werden abgerissen und durch teure Eigentumswohnungen ersetzt. Die aus den Wohnungen Vertriebenen können sich diese nicht leisten. Mein Vorschlag: Bei jedem Neubau besteht die Verpflichtung, einen Anteil günstige Wohnungen einzuplanen.»
Ich liebe Veranstaltungen wie das Turnerchränzli. Aber solche gibt es in Wald nicht so viele. Gegen die Langeweile wünsche ich mir eine Theaterreisegruppe.»
Ich hoffe, dass es auch in Zukunft genug Arbeit in Wald gibt.»
Wald soll mit seinen Vereinen weiterhin offen sein für Zugewanderte. Das trägt viel zur Integration bei.»
Ich hoffe, das Brauchtum von Wald lässt sich erhalten, wie die Silvesterchläuse, oder Anlässe wie der Weihnachtsmarkt und was die Vereine auf die Beine stellen.»
Ich wünsche mir viele (kulturelle) Angebote und ein gutes Museum.»
Ich wünsche mir mehr Freizeitangebote für Jugendliche. Mit dem Pumptrack geht das in eine gute Richtung.»
M: Supercool ist, dass es jetzt zwei Fussballplätze hat und einen Pumptrack mit Skaterplatz!
C: Der zweite Fussballplatz wird jetzt leider entfernt. Es werden Häuser gebaut. Ist halt so, aber gut wäre wenigstens ein Laden wie Lidl.
Im Jugi haben sie einen Hund. Das ist cool. Und es gibt unten einen Raum nur für Jungs. Und einen Raum, um Musik zu machen – laute Musik. Man kann auch gamen und so. Es braucht aber ein Upgrade: mehr Platz, mehr Angebote, mehr Spiele (z. B. Schach).»
Damit Wald attraktiv bleibt, braucht es ein reiches Angebot an Restaurants und Cafés. Und Bars.»
Der Schulweg an der Brüelstrasse in Laupen ist gefährlich, auch wegen der Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. Hier bräuchte es Schwellen und eine 30-er-Zone.»
Ich wünsche mir mehr Berührungspunkte zu anderen Gruppen, welche in Wald leben. Im Alltag ist es mega schwierig, gegenseitig in Kontakt zu kommen. Meist bewegt man sich in der eigenen Bubble und es ist schwer, dort raus und in andere reinzukommen»
Es braucht eine Lösung für die Menschen am Bahnhof – der Anblick ist bedenklich. Dass soviel Abfall liegen- und fallengelassen wird, ist ein grosses Problem, nicht nur in Wald.»
Café Surprise braucht es auch in Wald: Armutsbetroffenen Menschen ermöglichen, einen Gratiskaffee zu trinken. Ich bezahle meine Tasse Kaffee zweimal, einmal für einen Menschen, den ich nicht kenne. Eine Tafel vor dem Lokal informiert über die gespendeten Kaffees.»
Neben der Arbeit noch einen Garten haben, dafür habe ich keine Zeit. Wenn ich alt bin, möchte ich die freie Zeit geniessen und spazieren gehen.»
Wenn ich erwachsen bin, möchte ich eine Frau, ein Haus und Kinder.»
In Davos aufgewachsen, vermisse ich in Wald ein Eisfeld. Z.B. beim Fussballplatz. Und der ÖV könnte in der Nacht besser sein.»
Nur noch 1 Auto pro Familie! Am Wochenende sitzt man zusammen und bespricht, wer das Auto wann braucht.»
FC Wald!
Migros: Ice Tea für 1. – Franken!
Kollegen!
Das macht uns glücklich in Wald.
Oder wenn mir beim Fussballspielen ein «Tap-In» gelingt! (Bei einem Tap-In wird ein Tor erzielt, indem der Ball einfach aus kurzer Distanz ins Netz geschossen wird)
Glücklich bin ich draussen mit Kollegen. Meist an der Bahnhofstrasse, beim Bahnhof oder beim Migrolino.
Ich liebe das Fussballspielen. Zusätzlich zu den grossen Plätzen wünsche ich mir einen kleinen Platz wie beim Street-Soccer mit Banden und Gitterwänden. So kann man «Wand-Ab» Spielen im Team oder auch allein.
Ich wünsche mir Schüler-Döner für 7.-
Ich wünsche mir mehr Orte zum Hängen mit Bänkli, Dach, Licht und Steckdose.»
Wichtig ist mir, dass die guten, kleinen Beizli erhalten bleiben.»
Für die Zukunft ist es wichtig, dass es immer wieder engagierte und mutige Menschen gibt, die Dinge neu denken und sich wagen, etwas auszuprobieren, Pionierinnen und Pioniere.»
Mehr Läden wie in Rapperswil oder Zürich wären super. Ein H&M. Oder eine Drogerie mit Schminke und Pflegeprodukten. Es gibt schon auch etwas in Wald aber mit wenig Auswahl.
Für uns Schüler:innen ist das Essen halt teuer. Mehr Jugendmenus zu günstigen Preisen wären super.»
Ich freue mich, wenn ich selber mal Kinder haben werde.»
Am Bahnhof fehlt ein toller Velounterstand. Er ist viel zu klein, oft verschmutzt und bei Regen tropft es hinein.»
Ich wünsche mir, dass alles so bleibt, wie es ist.»
Für mich allein ist die ganze Rolle für die Plastiksammlung viel zu viel. Ich wünsche mir, dass die Säcke einzeln verkauft werden.»
Es wird zu viel gebettelt im Dorfkern.»
In Wald gibt es bestimmt viele Leute, die gerne tanzen. Wäre super, wenn die Gemeinde ein Tanzlokal unterstützen würde.»
Ich wünsche mir mehr attraktive Angebote für Jugendliche!»
Ich wünsche mir mehr Parkmöglichkeiten in den Quartieren, z.B. mit einer Parkkarte der Gemeinde.»
Dass traditionelle Feste wie die Fasnacht, die Chilbi oder die Plausch-Olympiade wegen der Nachtruhe früh beendet werden, bedeutet das Ende dieser Anlässe. Damit geht auch ein wichtiger Teil des Dorflebens verloren.»
Ich bin froh, fährt in Wald ein Postauto. Noch besser wäre es, würden die Anschlüsse zu Zug und Bus passen. Linda
Ich habe mehr Angst am Bahnhof Wald als am HB Zürich. Inmitten der vielen Menschen fühle ich mich dort sicher. Der Bahnhof in Wald ist viel anonymer, nicht einmal mehr der Schalter ist besetzt. Amélie
In der Primarschule muss man die Schülerinnen und Schüler besser auf die Sek vorbereiten. „Es wird strenger“, hat man uns gesagt. Aber dann kommt alles auf einen Schlag, ich konnte es mir nicht vorstellen: Hausaufgaben, im Englisch die Grammatik, Wochenpläne. Ich wünsche, dass man schon in der Primarschule lernt, sich selber zu organisieren. Linda»
Der Austausch liesse sich fördern. Nicht nur im eigenen Kreis bleiben. Es gab einmal ein Kulturfest. Viele Vereine haben zusammen etwas gemacht. Zusammen tanzen, essen, reden. Wir wünschen uns, dass so etwas wieder entstehen könnte. Oder ein Sportfest von allen Sportvereinen.»
Für mich als Drittklässlerin wäre ein Disneyland in Wald cool.»
Was uns aber wirklich fehlt, sind vor allem längere Öffnungszeiten im Jugi. Es wäre auch mega, wenn es mehr offene Räume gäbe – im Sommer irgendwas Überdachtes, wo man einfach zusammensitzen kann; und im Winter gerne einen warmen Raum, wo man bleiben kann, ohne gleich etwas konsumieren zu müssen.»
s zweite dihei isch s jugi,
s dritte dihei isch de wald imbiss
und s vierte dihei isch dussä.
Um andere Menschen zu treffen, ist die Bahnhofstrasse super. Wir ziehen durch die Strasse; rauf und runter, rauf und runter. Sitzen und beobachten kann man auf den Treppen der Geschäfte. Eben waren wir bei der ZKB. Dort hat es auch ein Dach. Bänklis hat es nicht viele.
Wir tanzen gerne. Es gibt das Studio 13 und manchmal hat es auch im Jugi ein Angebot. Mehr Möglichkeiten wünschen wir uns, um auch verschiedene Stile zu tanzen.»
Ich wünsche mir, dass das Verkehrschaos im Dorf während der Rushhour gelöst wird.»
Ich wünsche mir genügend Parkplätze im Dorf – sie müssen nicht gratis sein.»
Eine bessere Beschilderung der Bahnhofstrasse: Fussgängerzone! – hier haben Fussgänger den Vortritt.»
Was fehlt ist ein zentraler Begegnungsort für alle, auch für diejenigen, die nicht viel Geld haben. Dieser Ort könnte auch ein Raum für Ideen sein.»
Ich gehe gerne ins Kino, aber in Wald gibt es keines.»
Ich wünsche mir, dass die Verkehrsprobleme während den Stosszeiten gelöst werden. Es ist belastend, bei einem so kurzen Arbeitsweg in die Mettlen so viel Zeit im Stau zu stehen.»